Am 15. Juni fand in Mildenau das traditionelle Quartalsläuten auf dem Gelände der alten St.-Petrus-Fundgrube statt. Auch eine Erzwäsche, ein Pochwerk und eine Schmiede gab es in früherer Zeit dort.

Mildenau wird nicht unmittelbar mit dem Bergbau in Verbindung gebracht, obwohl es im Ort eine rege Bergbautätigkeit gab. Rund 230 namentlich bekannte Stollen und Gruben sind bekannt. An diese schon fast vergessene Geschichte des Ortes, will Sebastian Schreiter erinnern, der auf das Quartalsläuten veranstaltet.

Begonnen hat die Veranstaltung traditionell mit dem Steigermarsch. Im Anschluss wird die Glocke geläutet und dann gibt es noch einen Vortrag zum einem bergbaulichen Thema. In diesem Jahr referierte Joachim Decker, Vereinsvorsitzender der Berggrabebrüderschaft aus Ehrenfriedersdorf, über die Bergbaugeschichte in Ehrenfriedersdorf.

Landtagsabgeordneter und ehrenamtlicher Bürgermeister von Königswalde, Ronny Wähner hielt ein kurzes Grußwort. Er betonte, wie die Berglaute in damals mit großem Gottvertrauen die Herausforderungen ihrer Arbeit und der damaligen Zeit meisterten.